Grüner und Schwarzer Tee ist gut für die Gesundheit

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Tee ist längst der Inbegriff des gesunden Heiß-Getränks geworden, das deutlich besser für den Körper ist als Kaffee. Doch auch hier gibt es Unterschiede darin, wie bekömmlich die jeweilige Art ist. Weit vorne in der Liste stehen grüner sowie schwarzer Tee. Was die beiden Sorten so gesund macht, erfahrt ihr hier.

Grüner vs. Schwarzer Tee – was ist der Unterschied?

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Genau genommen ist der schwarze Tee ein Upgrade des grünen Tees. Sie beide werden nämlich aus derselben Pflanze gewonnen, der Camellia sinensis. Der grüne Tee wird allerdings bloß relativ kurz erwärmt und danach sofort getrocknet. Den schwarzen Tee fermentiert man dagegen noch. Hierbei oxidiert die Pflanze, was der Sorte auch ihre Farbe und das Aroma verleiht. Grundsätzlich sind sich die beiden Tees in ihrer Wirkung sehr ähnlich. Der Effekt des grünen Tees ist jedoch stärker, weil durch die einfachere Zubereitung weniger Inhaltsstoffe verloren gehen.

Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wer schwarzen Tee trinkt, kann das Risiko auf Herzkrankheiten reduzieren. Dies wurde sogar in mehreren Studien wissenschaftlich belegt. So erforschte man den Sachverhalt an 350000 Personen. Sie wurden zudem über ganze sieben Jahre beobachtet. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Teilnehmer deutlich seltener an koronaren Herzkrankheiten litten als der Durchschnitt. Grüner Tee hilft darüber hinaus auch gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen., was ebenfalls in einer Studie belegt wurde.

Weniger Stress

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Bekanntlich senken grüner sowie schwarzer Tee Angespanntheit und Nervosität. Dies liegt auch mit daran, dass sie die Anzahl der Stresshormone, die der Körper ausschüttet, maßgeblich verringern. Gezeigt haben das Forscher an insgesamt 50 Probanden. Diese teilten sie in zwei Gruppen auf. Einer davon verabreichten sie schwarzen Tee. Die andere bekam ein Getränk, das genauso schmeckte, aber nicht dieselben Inhaltsstoffe wie schwarzer Tee enthielt. Bei dieser Placebo-Gruppe stellten die Forscher keinen Effekt fest. Dagegen senkte sich bei der ersten Gruppe die Anzahl der Stresshormone maßgeblich. Die Teilnehmer konnten daher mit schwierigen Situationen deutlich besser umgehen.

Hilfe gegen Krebs

Dass Tee das Risiko an Krebs zu erkranken reduziert, wurde sowohl an der grünen als auch schwarzen Variante erforscht. Aufschlussreich ist vor allem eine Studie aus dem Jahr 2013, bei der man 58000 Männern schwarzen Tee verabreichte. Dabei reduzierte sich die Chance auf Prostatakrebs deutlich. Nach Auffassung der Forscher sind dafür die Flavonoide verantwortlich, die in dem Tee stecken.

Langsamer Altern

Den Alterungsprozess verlangsamen kann der Tee übrigens ebenfalls. Herausgefunden haben das u.a. Forscher der Tohoku University in Japan. Sie führten eine Studie an 14000 Personen mit einem Alter von mindestens 65 Jahren durch. Ihnen wurden jeden Tag 5 Tassen grünen Tees verabreicht. Alle Teilnehmer hatten daraufhin weniger Probleme, trotz ihrer altersbedingten Einschränkungen den Alltag zu meistern. Darüber hinaus hilft schwarzer Tee sogar gegen Alzheimer. Zu diesem Ergebnis kamen chinesische Wissenschaftler, die eine Studie an 957 Menschen durchführten. Alle diejenigen, die an Alzheimer erkrankt waren, zeigten dabei um 86 % weniger Symptome. Bei normalen Personen verbesserte sich die Denkfähigkeit dagegen um 50 %.

Antibakterielle Wirkung

Grüner sowie schwarzer Tee wirken beide antibakteriell. Sie können daher zahlreiche Leiden bekämpfen, die durch Bakterien hervorgerufen werden wie beispielsweise Geschwüre. Am besten funktioniert das, wenn man den Tee noch mit Honig vermengt, da dieser eben auch Bakterien bekämpft. Zurückzuführen ist diese Wirkung des Tees übrigens auf die sogenannten phenolischen Verbindungen, die Bakterien abtöten.

Hilfe bei Verdauungsproblemen

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Durch seine entzündungshemmende Wirkung lindern sowohl schwarzer als auch grüner Tee Magenverstimmungen. Verantwortlich dafür sind die Tannine, die den Verdauungstrakt stimulieren. Darüber hinaus lässt sich mit dem Getränk sogar Sodbrennen lindern. Immerhin enthält es Stoffe, mit denen die Magensäure neutralisiert werden kann. Konkret bewirken das das enthaltene Aluminium und Magnesium. Sie reagieren mit der Säure und reduzieren deren Intensität. Gegen Durchfall hilft der Tee übrigens auch, da er auf den Darm ebenfalls beruhigend wirkt.

 

 

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