Koch Dich gesund & fit

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Selbst zu kochen hat zahlreiche Vorzüge. Immerhin schmeckt das Essen so meist besser, als beim Döner-Laden oder in der Pizzeria. Auch macht Kochen besonders viel Spaß. Doch der größte Vorteil ist dabei, dass die Speisen deutlich gesünder sind. Nur so hat man schließlich den Überblick darüber, welche Inhaltsstoffe verwertet werden. Und man läuft nicht etwa Gefahr, zu viel Fett oder Geschmacksverstärker zu sich zu nehmen. Damit die Speisen aber möglichst bekömmlich sind, gilt es, darüber hinaus auf einige Regeln zu achten. Welche das sind, erfahrt ihr hier.

 

Nur Basiszutaten

Gerade wer berufstätig ist und bloß wenig Zeit hat, ist schnell versucht fertige Mischungen zu verwenden. Schließlich gelingen so selbst aufwändige Speisen in besonders wenig Zeit. Beim gesunden Kochen ist es jedoch essentiell, möglichst nur auf basale Zutaten zu setzen. Denn mit jedem Bearbeitungsschritt verlieren Lebensmittel ihre Nährstoffe. Wer etwa gleich eine Gewürzmischung mit Knoblauch kauft, muss davon ausgehen, dass viele der Vitamine bereits verpufft sind. Dasselbe gilt für Gemüse. Kauft man es schon gekocht, wirkt es deutlich weniger gesund. Ähnliches geschieht übrigens bei Trockenobst. Es hat zwar noch viele gesunde Nährstoffe, doch geht beim Dörren ein Teil des Vitamin Cs verloren. Bei gefrorenem Obst oder Gemüse kann man dagegen bedenkenlos zugreifen, da hierbei keine wichtigen Inhaltsstoffe verpuffen.

Die richtige Art zu kochen

Und da die Inhaltsstoffe bei der Weiterverarbeitung verschwinden, kommt es auch auf die Art und Weise der Zubereitung an. Deswegen sollte man Gemüse möglichst wenig kochen. Idealerweise bleibt zum Zeitpunkt des Verzehrs noch etwas der festen Konsistenz übrig. Erhitzt man Gemüse dagegen so lange, bis es komplett weich ist, sind die meisten Vitamine und Nährstoffe bereits entwichen. Darüber hinaus spielt es auch eine Rolle, ob man die Zutaten brät oder anderweitig erhitzt. Braten ist besonders schonungslos. Will man wirklich gesund essen, blanchiert oder gart man die Speisen daher besser.

Gesunde Zutaten

Ausschlaggebend dafür, ob ein Gericht gesund ist oder nicht, sind vor allem die Zutaten. Man muss dabei allerdings nicht komplett auf Zucker und Fett verzichten. Allerdings sollte ein Großteil der verwendeten Lebensmittel möglichst frei davon sein. Daher greift man am besten zu Zutaten, die reich an Vitaminen und Nährstoffen sind. Wer noch keinen Überblick darüber hat, was gesund ist, orientiert sich am besten an der Ernährungspyramide. Hier stehen unten die Lebensmittel, die man besonders häufig zu sich nehmen soll. Während sich die Pyramide bis oben hin langsam verschmälert, werden dagegen weniger nahrhafte Speisen aufgelistet. Beispielsweise steht ganz unten Wasser oder grüner Tee. An die Spitze gehören dagegen Süßigkeiten wie Schokolade oder Eis.

Möglichst wenig Fett

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Der Ruf des Fetts könnte nicht schlechter sein. Dabei braucht der Körper bestimmte Fettarten, um überleben zu können. Ungesund sind allein gesättigte Fettsäuren, die sich in verhältnismäßig hoher Anzahl vor allem in Tierprodukten wie Fleisch oder Sahne befinden. Konsumiert man zu viel dieser Inhaltsstoffe, erhöht sich das Risiko auf u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder einen erhöhten Cholesterinspiegel. Um mit weniger Fett zu kochen, sollte man daher vorab die Inhaltsstoffe durchlesen. Dann kauft man am besten nur Lebensmitteln mit einem relativ geringen Fettanteil. Auch kann man das Fett noch im Nachhinein entfernen. Möglich ist das bei Angebratenem etwa, indem man die Speisen zunächst auf einem Teller mit Küchenpapier ruhen lässt. Dadurch wird ein Großteil des Fetts aufgesaugt.

 

 

Feste Mahlzeiten

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Von Bedeutung ist darüber hinaus, zu welchen Zeiten man isst. Allerdings wird immer noch darüber gestritten, ob man dabei die gesellschaftlich vorgegebenen Essenszeiten einhalten sollte. Muss man also etwa ungefähr um 8:00 Uhr frühstücken? Es gibt eine Studie, die genau das nahelegt. Sie bewies jedoch nur, dass Menschen, die frühstücken, gesünder sind. Dabei sagten die Forscher aber auch, dies könne mit anderen Gründen zusammenhängen. Beispielsweise vermuteten die Wissenschaftler, dass solche Personen grundsätzlich mehr Acht auf sich geben. Selbst wenn man den Zeitpunkt frei wählen kann, sollte man jedoch nicht willkürlich Nahrung zu sich nehmen. Der Körper gewöhnt sich nämlich an feste Zeiten. Isst man beispielsweise regelmäßig um 12:00 Uhr Mittag, erwartet der Organismus eben dann Kalorien. Ihm diese zu verwehren kann ungesund sein. Verzehrt man dagegen dann etwas, wenn der Körper nicht darauf eingestellt ist, setzt er schneller Fett an.

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