Wie ernähre ich mich gesund

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Ernährung ist eine Wissenschaft für sich. Immerhin gibt es zu dem Thema zahlreiche Fachliteratur. Auch wird es derzeit noch stark erforscht, wobei die Studien teils sogar zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Trotzdem ist es relativ einfach, sich gesund zu ernähren. Dafür folgt ihr einfach diesen selbst in der Welt der Wissenschaft anerkannten Prinzipien, die wir hier vorstellen.

Bewusst essen

Bekanntlich muss man ein Problem erst erkennen, bevor man es beheben kann. Daher sollte man sich die Lebensmittel zunächst genauer ansehen, die man konsumiert. Am besten funktioniert das natürlich, wenn man selbst kocht. Denn wer ständig auswärts essen geht, sieht selten eine Liste aller enthaltenen Stoffe. Gerade am Anfang mag es helfen, sich die Nahrungsmittel in einem Tagebuch aufzuschreiben, die man zu sich nimmt. Ansonsten läuft man Gefahr zu denken: Das war ja bloß ein Schokoriegel oder eine Packung Chips. Nur verliert man leicht den Überblick und schnell hat man an 4 Tagen der Woche je eine ganze Dose Pringles verspeist. Immer die richtige Entscheidung zu treffen, ist dabei übrigens nicht nötig. Hin und wieder sind Sünden nämlich erlaubt, solange ca. 80 bis 90 % der konsumierten Lebensmittel gesund sind.

Viel Obst und Gemüse

Obst und Gemüse gehören zu den nährstoffreichsten aller Lebensmittel. Sie sollten daher die Grundlage der Ernährung darstellen. Idealerweise nimmt man 5 Portionen täglich zu sich. Wer wenig isst, sollte dagegen jeden Tag mindestens 2 Portionen konsumieren. Dabei greift man am besten zu frischem Obst und rohem bzw. nur kurz angebratenem Gemüse. Kocht man Letzteres nämlich bis es nur noch weich ist, gehen viele der Nährstoffe verloren. Smoothies sind ebenfalls nur bedingt zu empfehlen. Meist wurde das Obst bei der Herstellung nämlich verarbeitet, weswegen es weniger gesund ist. Trockenobst, wie es in Müsli vorkommt, ist übrigens grundsätzlich gut für den Körper. Allerdings enthält es verhältnismäßig viele Kalorien. Schließlich wird dem Obst das Wasser entzogen, weswegen es schrumpft.

Auf Süßes weitgehend verzichten

Süß ist nicht unbedingt schlecht. Wer Zucker in Maßen konsumiert, tut dem Körper oft sogar etwas Gutes. Immerhin benötigt er diesen Nährstoff, um zu überleben. Teils gibt es auch süße Speisen, die in geringen Mengen durchaus gesund sind wie Schokolade oder Ahornsirup. Gefährlich wird es hier erst, sofern man Gewohnheiten entwickelt. Wer etwa jeden Tag seine zwei Tafeln Schokolade zu sich nimmt oder den Tag mit einem zuckerhaltigen Müsli beginnt, schadet dem Körper so auf Dauer.

Superfood

Unter „Superfood“ versteht man Lebensmittel, die besonders viele gesunde Nährstoffe enthalten. Oft sagt man ihnen sogar heilende Wirkungen gegen diverse Krankheiten nach. Allerdings ist das nach derzeitigem Wissensstand noch weitgehend umstritten. Sicher weiß man dagegen, dass solches Obst und Gemüse einen Großteil der Stoffe abdeckt, die der Körper täglich braucht. Empfehlenswert ist hier vor allem die Avocado. Sie hat zwar relativ viele Kalorien, enthält aber reichlich Vitamin A. Außerdem senkt sie den Cholesterinspiegel und ist gut für die Augen. Besonders gesund sind darüber hinaus diverse Beeren, Sauerkraut oder Shiitake-Pilze. Zur Kategorie Superfood zählen zudem Chia- und Leinsamen, die beispielsweise in Brot verarbeitet oder roh konsumiert werden.

Wenig Alkohol

Die meisten professionellen Sportler verzichten vollständig auf Alkohol. Und das hat auch seinen Grund. Immerhin wirkt Alkohol wie Gift und kann den Körper sogar dauerhaft schädigen. Die Folgen sind etwa eine Beeinträchtigung der Organe und diverser Körperfunktionen. Darüber hinaus führt ein regelmäßiger Alkoholkonsum unter Umständen zu Herz-Kreislauf-Problemen, psychischen Krankheiten oder zu Krebs. Bekanntlich ist der Stoff zudem schlecht fürs Gehirn, da er die grauen Zellen angreift. Diese Schäden entstehen allerdings nur dann, sollte man zu viel und zu oft trinken. Gegen ein, zwei Gläser Wein oder Bier pro Woche ist dagegen nichts einzuwenden.

Energydrinks

Das Leben ist anstrengend. Um es doch möglichst perfekt zu meistern, setzen viele auf Energydrinks. Sie sollen für möglichst viel Elan sorgen, sind aber vor allem in größeren Mengen schlecht für den Körper. In ihnen befindet sich nämlich meist ein hoher Anteil an Zucker. Auch spürt der Körper so nicht, wann er ruhen sollte, was ebenfalls ungesund ist. Die Wechselwirkungen von Glucoronolacton und Taurin, beides in Energydrinks enthaltene Stoffe, sind außerdem derzeit kaum erforscht. Darüber hinaus stehen sie im Verdacht ungesund zu sein, weswegen das Bundesinstitut für Risikobewertung die Drinks auch als nicht sicher einstuft.

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